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Buchtipp - Weserbergland-Krimi Tödlicher Wind

Lesekultur. - Buchtipp.

Tödlicher Wind - Ein Weserberglandkrimi, der auch in Emmerthal spielt

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Im Emmertal, einem wunderschönen Tal des Weserberglands, soll unterhalb der Hämelschenburg eine Windkraftanlage errichtet werden. Schon die Planung weckt kriminelle Energie von Hameln bis Bad Pyrmont. Da wird der Initiator des Projekts tot in Bad Pyrmonts Dunsthöhle gefunden – der Höhle hat bereits Goethe misstraut.
Die Polizei geht von einem Selbstmord oder Unglücksfall aus. Das sieht Hubert Wesemann, der akribische Journalist mit seiner Einmann-Redaktion fürs Regionalradio, ganz anders. Er wittert einen neuen Fall. Dann wird auch noch der Eigentümer von Grund und Boden, auf dem die Anlage errichtet werden soll, tot aus dem Graben an der Hämelschenburg gezogen. Jetzt sind Wesemanns Spürsinn und Beharrungsvermögen gefordert. Je tiefer er allerdings in den Fall einsteigt, umso chaotischer werden die Zusammenhänge. Doch mit dem Chaos kennt sich Wesemann bestens aus. Zum Beispiel in seinem Privatleben. Ach, wenn doch alles so einfach wäre, wie einen Doppelmord aufzuklären … Partnerschaft, Wohnungssuche, Geldverdienen – der Teufel steckt im Detail.

Hubert Wesemanns zweiter Fall: spannend, unterhaltend, mit einem Schuss Humor und Ironie.

 

Titel: Tödlicher Wind
Verlag: CW Niemeyer 
ISBN 978-3-8271-9402-2

Einen Bericht über die Präsentation dieses Krimis in Emmerthal lesen Sie unter der Rubrik Lesekultur.

 

Buchtipp - Lippe Krimi "Die Letzte Runde"

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Jupp Schultes 10. Fall - "Letzte Runde"

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Wird für Jupp Schulte die "Letzte Runde" eingeläutet? Im nunmehr 10. Lippe Krimi von Jürgen Reitemier und Wolfram Tewes kommt es für Jupp Schulte knüppeldick: Eigentlich wollte er nur einem Kollegen helfen, aber plötzlich steht er selbst unter Mordverdacht, sein Gedächtnis lässt ihn im Stich, dann wenden sich auch noch seine Kollegen von ihm ab.

Und je heftiger er sich zur Wehr setzt, desto fester zieht sich die Schlinge um seinen Hals. Mit Hilfe eines alten Bekannten gelingt im die Flucht vor der Polizei, was ihm den nötigen Spielraum verschafft, um auf eigene Faust und in ganz persönlicher Sache zu ermitteln. Die Spur führt ihn dazu vom heimischen Detmold bis nach Amsterdam, wo Schulte in ein Wespennest sticht und am Ende nicht nur von der Polizei gejagt, sondern auch von rücksichtlosen Kriminellen gehetzt wird.

Das Autorenduo Jürgen Reitemeier und Wolfram Tewes schenken und wieder einmal mehr spannenden Stunden im schönen Lipperland alten Bekannten. Freuen Sie sich auf gemütliche Leseabende mit Jupp Schulte, Maren Köster, Bauer Anton Fritzmeier und natürlich den legendären Hermann Rodehutskors.

Titel: "Letzte Runde"
Verlag: top+möller Detmold
Autoren: Jürgen Reitemeier/Wolfram Tewes
ISBN 978-3-936867-35-0
Preis: 11,20 €.

 

Buchtipp "Der Eschengänger"

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"Der Eschengänger" von Peter Neff

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Für den April haben wir als Buchtipp das neuste Werk von Peter Neff im Angebot. Auch er ist in Emmerthal kein Unbekannter. Im letzten Jahr stelle er im Rahmen der Emmerthaler Buchwoche seine Bücher „Leicht ätzend“ und „Leicht boshaft“ vor.

„Dieses Buch ist anders. Ganz anders als das, was Peter Neff bisher vorgelegt hat.“, schreibt Julia Marre in der Dewezet über Neffs „Der Eschengänger“. Das stimmt. Sind wir von Peter Neff bisher satirische Kurzgeschichten gewohnt, widmet sich der vielseitige Künstler nun Erzählungen und schlägt eine neue Seite in seiner schriftstellerischen Tätigkeit auf. Mal melancholisch wie in „Bye, bye Indien“, wo Bernd Alpers seiner Frau zuliebe auf eine lange erhoffte Traumreise verzichtet oder sentimental anrührend wie die Landarbeitergeschichte „Der Knecht“ um den fleißigen, aber schweigsamen Kurt Kröger. Peter Neff überrascht immer wieder mit viel Historischem in diesem Buch.

Eine Lektüre die kurzweilig ist und doch lassen die Geschichten einen nicht so schnell los, fesseln auch nach dem Weglegen des Buches noch. Hinterlassen einen nachhaltigen Eindruck und machen nachdenklich.

Der Eschengänger“
Autor: Peter Neff
Verlag: GG-Verlag Hameln
Preis: 13,80 Euro.

 

Buchtipp "EgoH" vonJörg-Florian Jensch

Lesekultur. - Buchtipp.

EgoH - Erzählungen garantiert ohne Happy End

Für den März haben wir als Buchtipp wie im Vormonat ein Werk eines heimischen Autors aus Emmerthal. Jörg-Florian Jensch aus Ohr, niedergelassener Heilpraktiker mit psychologischer Zusatzausbildung, schreibt nicht nur Fachbücher, sondern hat mit seinen Erzählungen "EgoH" bewiesen, dass sich psychologisches Fachwissen auch auf Kurzgeschichten anwenden lässt.

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Seine Geschichten sind so außergewöhnlich wie er selbst. Jörg-Florian Jensch schreibt Erzählungen garantiert ohne Happy End, kurz „EgoH“. So lautet der Titel des Buches, das nun im Verlag Books on Demand erschienen ist.

Außergewöhnlich sind die Erzählungen, weil jede einer bestimmten Persönlichkeitsakzentuierung zugeordnet ist. Der Leser soll einen Teil seiner eigenen Ängste in den Geschichten wieder finden und eine Identifikation mit den Protagonisten erleben. Ob man das immer will, ist eine andere Sache, denn Jörg-Florian Jenschs Novellen sind zum Teil klassisch schaurige Gruselgeschichten und haben einen derben, oft randständigen Humor. Damit und seinem psychologischen Fachwissen entführt er seine Leser aus scheinbar ganz normalen Alltagsgeschehen in Situationen, die jenseits unserer Vorstellungskraft liegen. „EgoH ist makaber, originell, subversiv und gewürzt mit einer Prise zotigem Humor. Das alles mit einem guten Schuss Sarkasmus.“, so Jensch selbst über sein Buch. Viele Geschichten spielen in Skandinavien, aber eine auch hier. In „Kurzschluss“ gerät ein Mann durch ein fehlgeschlagenes Experiment in das Hameln des Mittelalters und wird für den Rattenfänger gehalten. Dabei geht einiges schief – eben eine Story ohne Happy End.

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EgoH - Erzählungen garantiert ohne Happy End 
Autor: Jörg-Florian Jensch
Verlag: Books on Demand
ISBN: 978-3-8391-9325-9
Preis: 19,90 Euro
 

 

Buchtipp "Ungebratenes" von Inge Simon

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Ungebratenes – 1918-1938

Memoiren der 91jähringen Frenkerin Inge Simon

Für den Februar 2010 haben wir einen ganz besonderen Buchtipp für Sie, nämlich das Buch einer Emmerthaler Autorin. Ingeborg Simon (91) aus Frenke ist vielen schon von ihren zahlreichen Lesungen und Erzähleinladungen bei verschiedenen Landfrauentreffen bekannt. Am 29. Dezember 2009 ist der erste Teil ihrer Lebenserinnerungen im Verlag Books on Demand erschienen. „Ungebratenes“ umfasst den Zeitraum von 1918-1938 und darin erzählt Inge Simon auf ihre lebhafte Art den Weg vom Kaiserreichkind zur jungen Frau und dokumentiert damit einen der ereignisreichsten Zeiträume deutscher Geschichte, von der Abdankung des Kaisers bis zur Reichspogromnacht.

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Ihr Talent, die Alltäglichkeiten vergangener Zeiten zu spannender Unterhaltung zu machen, ist live legendär, aber auch gedruckt absolut empfehlenswert. Inge Simon schreibt so herrlich erfrischend und lebhaft wie sie erzählt und nimmt uns mit in ihre Kindheit ohne Handy und Tiefkühlpizza, aber dafür mit den wöchentlichen Besuchen des Eismanns im gutbürgerlichen Hamburg-Eppendorf, wo Käfer noch keine Volkswagen waren und man immer „Bock“ haben musste. Sie berichtet von herrlichen Ferien im Harz mit Plumpsklo auf dem Hof genauso begeistert, wie von den Jugendfreundschaften auf der höheren Mädchenschule und wie sie später als Pharmavertreterin mit ihrem ersten Auto „Tomate“ durch Schleswig-Holstein reiste. Inge Simon hat die Schauspielschule besucht und erzählt von Begegnungen mit interessanten Persönlichkeiten der damaligen Zeit. 

Ein wunderbares Stück Zeitgeschichte!

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Ungebratenes
Autorin: Ingeborg Simon
Verlag: Books on Demand
ISBN: 978-3-839-14598-2
Preis: 16,95 Euro

 
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