Pressestimmen

15.12.2012 EBO on Ice

Winterwunderland zum krönenden Abschluss

„EBO on Ice“: Warum das Emmerthaler Blasorchester nichts vom typischen Blasorchester hat

Emmerthal (gro). Eine Weihnachtsrevue mit dem Titel „EBO on Ice“ des Emmerthaler Blasorchesters unter der Leitung von Arnd Jubal Mehring erlebten am Sonnabend die Zuhörer in der ausverkauften kleinen Kultur(n)halle in Emmerthal. „Freuen Sie sich auf ein weihnachtliches Konzerterlebnis, das es so in Emmerthal noch nicht gegeben hat“, hieß es in der Ankündigung zum krönenden Abschluss der „Zeit für Kultur in Emmerthal“ für das Jahr 2012.

 Schon in der Pause schwärmten die Zuhörer von einem besonderen Konzerterlebnis. „Wunderschön. Wenn es dieses Orchester nicht gäbe, würde in Emmerthal etwas fehlen“, so Gertrud Schaper. „Das ist die passende und perfekte Einstimmung auf das Fest“, sagt Georg Richter und Dieter Gütter ergänzt: „Ein tolles Konzert auf anspruchsvollem Niveau.“ Jana Reutlinger bringt es auf den Punkt: „Das EBO ist schon etwas Besonderes. Einfach super. Das hat nichts mit dem typischen Blasorchester zu tun – Sie wissen schon, von wegen Ufftata.“ Ebenfalls begeistert: Bürgermeister Andreas Grossmann. „Allein schon der Einstieg der Feuerwerksmusik von Händel in das Konzert zeigt, dass das Emmerthaler Blasorchester für Qualität garantiert, und besonders lobenswert finde ich, dass auch die Kinder mit in das Konzert einbezogen werden. Das ist ganz im Sinne der Emmerthaler Gemeinde.“

 Klassisch begann das Konzert mit der Ouverture aus der „Feuerwerksmusik“ von Händel, gefolgt von dem „Abendsegen und Pantomime“ aus „Hänsel und Gretel“ von Humperdinck. Es folgten „Der Schlittschuhläufer“ von Waldteufel, das „Highland Cathedral, das „Liberty Bell“ und es traten die Kids des EBO mit den Kinderstücken „Lady Madonna“ und „Jingle Bells“ auf. Rockig und poppig ging es nach der Pause weiter mit „Jesus Christ Superstar“, dem „Salus Caesari nostro Guilelmo“ mit dem versteckten Musikthema zu „Freue Dich Tochter Zion“. Hawaianisch erklang das Frohe Weihnacht mit „Mele Kalikimake“, gefolgt von „Rudolph, the Red-Nosed Reindeer“, der „Sleigh Ride“, bei dem Dirigent Mehring das Publikum mit einbezog, indem er zuvor die „Schlittenglocken“ im Zuschauerraum verteilt hatte. Fehlen durften natürlich nicht „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ und „Frosty, the Snowmann“, sowie als eine der drei Zugaben „Winterwonderland“.

27.11.2012 Morgen Kinder wird's was geben...

Besinnliche und bissige Texte - garniert mit Musik

Emmerthal (sto). Gibt es einen Weihnachtsmann? Welches Geschenk eignet sich für die beste Ehefrau von allen? Wohin mit einem Ehemann, der bei des Heimes Pflege schon lange im Wege ist? Alle Jahre wieder dieselben Fragen. Meist bleiben sie unbeantwortet. Nicht so am Dienstag im voll besetzten Saal des Rathauses Emmerthal. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zeit für Kultur in Emmerthal“ bescherte Wolfgang Kohlhaußen handfeste Antworten. Ratschläge für „Seltenkirchgänger“ gab es als vorweihnachtliches Geschenk obendrauf. Ebenso einige Musikstücke, die Wolfgang Kohlhaußen gemeinsam mit seinem Bruder Thomas präsentierte.

 Der Abend unter dem Motto „Morgen, Kinder, wird’s was geben“ war eine Einstimmung auf die Adventszeit. Die besinnlichen, humorvollen, teilweise auch bissigen Texte, mit denen Wolfgang Kohlhaußen das „Weihnachtspaket“ gefüllt hatte, wurden von den Zuhörern genüsslich aufgenommen. Die Antwort auf die eingangs gestellte Frage lautet übrigens: „Ja, es gibt einen Weihnachtsmann!“ Das ist nachzulesen in dem Leserbrief, den die achtjährige Virginia O’Hanlon vor mehr als 100 Jahren an die „New York Sun“ geschrieben hatte. Ihr Text und die Antwort des Redakteurs Francis P. Church waren damals auf der Titelseite der Zeitung erschienen. Welches Geschenk sich für die beste Ehefrau von allen eignet, verrät Ephraim Kishon – nämlich eine Stehlampe. Und wie mit einem störenden Ehemann zu verfahren ist, kann nachgelesen werden in dem schwarzhumorigen Gedicht „Advent“ von Loriot.

13.10.2012 Was ich Dir sagen will...

Mit Udo Jürgens verbindet ihn mehr als die Lackschuhe

Von Günther Muhr

Emmerthal. Er beendete sein Konzert ohne weißen Bademantel, dafür aber mit drei Zugaben, die beim Publikum richtig gut ankamen. Er trank in seinen Gesangspausen keinen Lindenblütentee, er ölte seine Stimmbänder lediglich mit Mineralwasser. Dennoch verbindet den in Hannover gebürtigen Hildesheimer Kulturwissenschaftler Christian Mädler Einiges mit einem der größten Schlagerstars unseres Landes, Udo Jürgens. „Das sind aber nicht nur seine eleganten schwarzen Lackschuhe“, wie die Emmerthaler Seniorenbeiratsvorsitzende Ilse Niehoff humorvoll feststellte.

 „Dieser Mann hat eine tolle, saubere, klare und exzellente Stimme“, meinte Ilse Niehoff unisono mit ihrem Lebensgefährten Ernst Liebig nach dem fast zweistündigen Konzert von Christian Mädler. „Was ich sagen will, sagt mein Klavier“, lautete das Motto am vergangenen Samstag in der Kirchohsener Kultur(n)halle. Der musikalisch perfekte Liederabend mit Schlagern und Chansons von Udo Jürgens war allerdings nicht unbedingt der Gassenhauer im diesjährigen Kulturprogramm der Gemeinde Emmerthal. „Wirklich schade, denn die Leute, die heute nicht hier waren, haben Einiges verpasst“, meinte Monika Puls aus Hastenbeck, die selbst mehrere Instrumente spielt und auch eigene Musik macht.

 Mädler, der in Hildesheim Kulturwissenschaften studiert hat, überzeugte nicht nur mit seiner Perfektion am Emmerthaler Rathausflügel, er brillierte auch als Gesangsvirtuose, Entertainer und Animateur. Zwischen den legendären Udo-Jürgens-Schlagern und Chansons resümierte der 35-jährige Christian Mädler auch richtig liebenswert und absolut informativ über das Leben seines 78 Jahre alten Schlageridols Udo Jürgens. Besonders die Medleys kamen beim Publikum hervorragend an. Er kündigte sie humorvoll und ironisch als „Mädler- Medleys“ an. Texte, die jeder auswendig kennt, wie „Ein ehrenwertes Haus“, „Tante Emma“, „Immer wieder geht die Sonne auf“, „Vielen Dank für die Blumen“, „Aber bitte mit Sahne“, „Ich war noch niemals in New York“ und „Zeig mir den Platz an der Sonne“ animierten zum rhythmischen Klatschen und Mitsingen. Aber auch melancholische Songs, die zum Nachdenken anregten, wie „Der gekaufte Drachen“, wurden vom sachkundigen Emmerthaler Publikum mit viel Beifall bedacht. „Da Capo“, „Griechischer Wein“, „Liebe ohne Leiden“ und der „Teufel, der den Schnaps gemacht hat“ gingen unter die Haut und werden so schnell auch in Emmerthal nicht wieder vergessen.

Es war ein toller Liederabend, der mehr Publikum verdient hätte.

01.10.2012 Hannes Wader

"Heute hier, morgen dort" und nun "Nah dran" in Emmerthal

Von Daniel Falkner

Emmerthal. Ein Rollator steht vor der Bühne, gleich neben den Zierkürbissen, die als Dekoration den Raum schmücken. Viele Köpfe im Saal der Emmerthaler Kultur(n)halle sind bereits enthaart. Die Besucher des Hannes-Wader-Konzertes sind mit ihrem Idol zusammen gealtert. „Alte-Männer-Musik“, schmunzelt ein Fan im Foyer und strahlt übers ganze Gesicht, auch wenn viele Frauen mit im Saal sind. Doch all das sagt nichts über die Begeisterungsfähigkeit des Publikums aus. Die Fans lauschen intensiv den alten und neuen Versen von Hannes Wader, summen mit, wippen mit den Füßen im Takt und applaudieren enthusiastisch.

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01.09.2012 ROCK im Emmerthal

Zu Genesis-Klassikern leuchten Handydisplays

900 Besucher erleben Phil-Collins-Cover-Band „Invisible Touch“ beim Emmerthaler Open-Air

Emmerthal (mo). Wenn in Emmerthal Open-Air-Musik angesagt ist, leuchten mehr als nur die Spotlichter auf der Bühne. War es vor zwei Jahren beim Konzert mit „Zoo TV“ noch die Sonne, die glutrot hinter der Bühne unterging, übernimmt diesmal der Vollmond deren Part.

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14.07.2012 Börry goes Nashville

Heisse Sohlen nicht nur auf dem Parkett

Börry (mo). Es ist fast ein Bild wie aus dem amerikanischen Westen: Rauch steigt aus einem Grill in den abendlichen Himmel über dem Ilsetal. Der Duft von gegrillten Spare Rips schafft das Flair eines amerikanischen Barbecues. Harte Kerle in schweren, vorn spitz zulaufenden Lederstiefeln und wadenlangen Reitermänteln schlendern lässig über das Gelände.

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14.07.2012 Fotowettbewerb

Emmerthal zeigt sich von seinen schönsten Seiten

Emmerthal (mo). „Tor in eine andere Zeit“, „Winter in Latferde an der Weser“ oder „Blick vom Ohrberg“ – dies sind nur einige der Bildtitel von gut 300 eingereichten Fotografien zum Emmerthaler Fotowettbewerb. Alleen, mal im verschneiten Winter, mal im goldenen Herbst aufgenommen, das Schloss Hämelschenburg

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03.05.2012 Kulturköche - Buchwoche

Wo die Nacht den Tag umarmt...

Emmerthal (ag). Erotische Fantasien unter dem Motto „Wo die Nacht den Tag umarmt“ präsentierten die Emmerthaler Kulturköche bei ihrer diesjährigen Premiere im Rahmen von „Zeit für Kultur in Emmerthal“ im Haus Elise. Bei der kulinarischen Lesung der 7. Emmerthaler Buchwoche ging es um alte Liebe, neue Liebe, moderne Liebe und reife Liebe. Erkenntnis von Gastleser Stefan Bohrer: „Am allerschönsten ist es im Kopf!

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20.04.2012 Whisky Lesung - Buchwoche

Krimis - hochprozentig spannend

Emmerthal (ag). Schottischer Whisky, das Wasser des Lebens, bestimmte den Auftaktabend der 7. Emmerthaler Buchwoche. Im Buchladen am Markt lauschte im Rahmen des Programms „Zeit für Kultur in Emmerthal“ ein überwiegend männliches Publikum Hans Georg Würsching und Ralf Bernhardt, die mit dem Titel „Keeper of the Quaich“ eine der höchsten Auszeichnungen der schottischen Whisky-Industrie erhalten haben.

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16.03.2012 Kinofilm Almanya

Kino, Kultur und Kulinarisches

Emmerthal (ag). So voll war das Rathaus in letzter Zeit selten. Knapp 80 Erwachsene, Jugendliche und Kinder waren gekommen, um die Kinokomödie „Almanya – Willkommen in Deutschland“ zu sehen. Erzählt wird darin die Geschichte des 1 000 001. türkischen Gastarbeiters, der in den 60er Jahren nach Deutschland gekommen ist.

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12.02.2012 Die Kunst des Nehmens

Kabarettistisches zwischen Weltpolitik und Heimatkunde

Emmerthal (amg). Man nehme… Politiker natürlich, was denn sonst. Die allein sorgen doch mit Worten, Taten und Macken tagtäglich dafür, dass der Kabarettist nicht verhungert. Nur ist das Frank Lüdecke offensichtlich nicht genug.

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12.12.2011 Quintessence

Und die "Quintessence": Kultur macht Spaß

Von Barbara Jahn-Deterding

Emmerthal. „Auspacken, spielen“, dieses Prinzip gilt seit 1993 für die Musiker des Quintessence Saxophone Quintetts, und wie grandios es funktioniert, stellen die fünf Musiker in der ausverkauften Kleinen Kultur(n)halle unter Beweis.

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14.11.2011 The Four - Beat of the 60's

Fast wie im Hamburger Star-Club

Emmerthal (ubo) „Die Besucher und die Band waren auf einer Welle, sagt Elke Barbier aus Grupenhagen nach dem Konzert. Auch Schlagzeuger Thorsten „Toto“ Rösner ist begeistert: „Der Spaß kam an auf der Bühne.“ Stilechtes 60er-Jahre-Ambiente mit Nierentisch, Cocktailsesseln, Tütenlampen und Strandliegen erwartete die rund 200 Besucher in der Kleinen Turnhalle in Emmerthal.

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26.09.2011 Brodowy - In Begleitung

Matthias Brodowy in Emmerthal

Von Ernst August Wolf

Emmerthal Comedy? Kabarett? Für Matthias Brodowy, Jahrgang 1972, eine typisch deutsche Kategorisierung. „Schublade auf, rein, und zu? Nee danke!“ Der vom „Prix Pantheon“ bis zur „Lüdenscheider Lüsterklemme“

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22.08.2011 Nordische Nacht mit Godewind

Godewind bringt frische Brise nach Börry

„De Sommer üss al hüüt“: 600 Besucher bei Open-Air-Premiere auf dem Museumsgelände

Von Frank Neitz

Börry. „Morgen ward dat Sommer.“ Knapp daneben, Godewind! Spätestens als die fünf Musiker aus dem flachen Land zwischen Nord- und Ostsee dieses Lied anspielen, ist allen klar: „De Sommer üss al hüüt!“

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