Mitsorg-Theater Ohr

Schwank 2011 "Die verflixte Heilquelle"

Theaterkultur. - Mitsorg-Theater Ohr

27. Mai 2011    19.30 Uhr    Kleine Kultur(n)halle, Neue Str.26, 31860 Emmerthal    Eintritt 6,- € 

„Die verflixte Heilquelle“  

Schwank mit dem Mitsorg-Theater Ohr

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2011 stand für das Mitsorg Theater der Schwank "Die verflixte Heilquelle" von Beate Irmisch auf dem Spielplan. Neun erfolgreiche Vorstellungen im ganzen Weserbergland, davon eine im Hamelner Theater, bestimmten den Tourneeplan von Mitte März bis Ende Mai.

Es gibt ihn noch – den „Tante Emma Laden“ von Fine und Trine. Das dort so allerhand an Intrigen gesponnen wird und sich dabei ehrbare Honoratioren als Gauner und Ganoven entpuppen, machte den Theaterabend zum Saisonabschluß in der Kleinen Kultur(n)halle sehr unterhaltsam. Regina Lorenz und Heidrun Rekate brillierten in dem Stück "Die verflixte Heilquelle" unter der Regie von Ralf-Ulrich Böhm als Schwestern Josefine und Katharina Buttermilch, die als Ladenbesitzerinnen alle Beteiligten immer wieder bei sich versammelten.

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Inhalt:
Josefine und Katharina Buttermilch, genannt Fine und Trine, zwei reife Frauen, führen mit Herz und Verstand einen kleinen Tante-Emma-Laden auf dem Lande. Nach dem Tod ihres Bruders Ernst erben beide die neben ihrem Haus liegende Auenwiese samt Quelle.
Auf die geheimnisvolle Quelle sind die beiden ehrenwerten Bürger Hintersturz und Schultes scharf. Die beiden Saubermänner vermuten dort eine wertvolle Heilquelle und wollen damit das große Geschäft machen. Um die Zuwegung zur Wiese zu bekommen, haben beide sich das Haus von Ernst unter den Nagel gerissen.
Sehr zum Leidwesen von Pfarrer Braun, der das Anwesen gerne für seinen Traum, einen Kindergarten, übernommen hätte.
Das Intrigenspiel nimmt seinen Lauf.

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Die Beteiligten:
Josefine Buttermilch Ladenbesitzerin                         Regina Lorenz
Katharina Buttermilch Ladenbesitzerin                       Heidrun Rekate
Eberhardt Tuttel Fahrer                                            Frank Lorenz
Arthur Hintersturz Großhändler                                  Henner Thielemann
Wilhelma Hintersturz seine Frau                                Ingrid Burose
Herbert Schultes Bürgermeister                                 Siegfried Burose
Allonsius Braun Pfarrer                                             Richard Wolter
Gottfrieda Schlotterbüx Haushälterin                          Petra Westphal
Otto Neuerlich Postbote                                           Andreas Behr
Christel Neuerlich seine Frau                                     Gisela Erdmann

Bühne:
Bernhard Jung
Friedrich Klemme
Detlef Kreye
Peter Reimann
Karl-Heinz Rekate
Fritz Weiß

Souffleuse                                                               Sarah Wohlleben

Regie: Ralf-Ulrich Böhm

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Mit freundlicher Unterstützung von logo_neudorff

Alle Bilder des Abends finden Sie in unserer Galerie.

 

12.12.2010 Mitsorg Weihnachtsstück

Theaterkultur. - Mitsorg-Theater Ohr

12.12.2010    15.00 Uhr    Dorfgemeinschaftshaus Ohr

Das Geheimnis der Schneekugel
Weihnachtsstück der Jugendgruppe des Mitsorg-Theaters

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Weihnachten muss in diesem Jahr ausfallen! Und in den nächsten Jahren wahrscheinlich auch, denn der Weihnachtsmann schläft so fest, dass niemand ihn wecken kann. Nicht seine Gehilfen, die Waldmännlein, und nicht der Wintersturm, der an seinem Haus rüttelt. Dafür hat der böse König Vielkauf gesorgt. In der geheimnisvollen Händlerin mit der Schneekugelhat er aber eine mächtige Gegnerin. Sie verbündet sich mit den Kindern, die ganz fest an den Weihnachtsmann glauben und weiht sie in das Geheimnis der Schneekugel ein. Für die Kinder beginnt damit ein großes Abenteuer. Es gelingt ihnen, den Weihnachtsmann aufzuwecken. Schließlich können sie auch den König Vielkauf davon überzeugen, dass er Unrecht getan hat und es eine große Freude ist, beschenkt zu werden.

Unter der Leitung von Regina Lorenz und Heidrun Rekate zeigten die Kinder der Jugendspielgruppe des Mitsorg-Theaters ihr Talent und sorgen für einen schönen Adventsnachmittag im Dorfgemeinschaftshaus Ohr, der mit Kaffee und Kuchen ausklang.

 Hier ein paar Bilder der tollen Aufführung:

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Mitsorg-Theater Ohr

Theaterkultur. - Mitsorg-Theater Ohr

 

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Ob Boulevardkomödie, Bauernschwank, heiteres Kriminalstück oder gar Science Fiction Parodie, wenn das Emmerthaler Mitsorg-Theater Ohr mit einem neuem Stück Premiere hat, platzt der Saal im Dorfgemeinschaftshaus aus allen Nähten. Und das schon seit über 40 Jahren!

Was 1964 mit Sketchen zur gelungenen Auflockerung der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ohr begann, entwickelte sich schon drei Jahre später zu einer eigenständigen Truppe, die ganze Theaterstücke einstudierte. Und die kamen damals auf Anhieb gut an beim Publikum. Schnell war ein Name gefunden. In Anlehnung an das berühmte Vorbild `Ohnsorg-Theater´ nannte man sich mit einem Augenzwinkern `Mitsorg-Theater´. Und seither gibt es, mit einer Unterbrechung in den 70/80er Jahren, alle zwei Jahre ein neues Stück, mit dem nach drei Aufführungen in Ohr dann auf Tournee gegangen wird.

Dass sie in Ohr großen Erfolg habe, erklärt sich vielleicht noch dadurch dass jeder Akteur so einiges an Familie, Freunden und Kollegen mitbringt, die es sich nehmen lassen, zuzuschauen. Aber auch auf ihrer Tour durch den Landkreis ist ein vollbesetzter Saal die Regel. Das erreicht man nur mit Qualität. Und die bieten die Akteure um den 1. Vorsitzenden und Regisseur Ralf-Ulrich Böhm. Es gibt keine Hierarchie zwischen Schauspielern und den guten Geistern hinter den Kulissen. Alle gemeinsam haben den Probenraum auf dem alten Kornspeicher auf dem Hof Klemme in Ohr ausgebaut und wer den Proben zuschaut, erlebt das harmonische Miteinander von Bühnenbildner, Souffleuse und Akteuren. Und das kommt auch außerhalb der Spielzeit nicht zu kurz. Einmal in der Woche trifft man sich immer, sucht zusammen das nächste Stück aus, bereitet das Weihnachtsspiel des Nachwuchses vor oder berät, wer wann an welchen Fortbildungsmaßnahmen des Niedersäschieschen Amateur Theaterverbandes teilnimmt. Steht eine neue Aufführung an, so wird von Oktober an einmal wöchentlich und von Januar bis zur Premiere Ende Februar zweimal wöchentlich geprobt. Zeitgleich wird hinter den Kulissen anselbigen und den technischen Tricks gebastelt, um den einen oder anderen Gag noch besser zur Geltung zu bringen.

2009 stand das Kriminalstück „Meine Leiche, Deine Leiche“ auf dem Spielplan, das besonders gut ankam.

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