Feuerwehrmuseum Hameln-Pyrmont

Feuerwehrmuseum des Kreisfeuerwehrverbandes
Hameln-Pyrmont ist einen Besuch wert

 

 

Eine besondere Museums-Attraktion ist das Feuerwehrmuseum des Kreisfeuerwehrverbandes Hameln-Pyrmont, das seinen Sitz in Emmerthal-Kirchohsen hat.

Sie finden es in der Reherstr. 15 A, 31860 Emmerthal. Klick mich! 

Zu besichten nach Vereinbarung mit dem Museumsleiter Herrn Dieter Wortmann unter Tel. 05151 - 980002

 

 

Es ist eine Zeitreise, wenn man in der hochmodernen Feuerwehrtechnischen Zentrale des Landkreises in Kirchohsen die Räume des Feuerwehrmuseums betritt und mit den Geschichten die Ehren-Kreisbrandmeister Dieter Wortmann zu jedem „seiner“ Exponate zu erzählen hat, ist man flugs gleich ein paar Jahrhunderte in der Vergangenheit, als Brände noch mit Ledereimern und Sandbüchsen bekämpft wurden.

 

 

Ein besonderes Prachtexemplar ist ein solcher Ledereimer aus Kirchohsen aus dem Jahr 1833. Die dazugehörige Freiwillige Feuerwehr wurde im Jahr 1880 gegründet und feiert 2010 ihr 130jähriges Bestehen. Dokumentiert sind die ältesten Feuerwehren des Landkreises wie zum Beispiel Kirchohsen, Aerzen und Hess. Oldendorf mit Fotos und Urkunden. Die Stadt Hameln gründetet ihre Freiwillie Feuerwehr schon 1864.

 

 

Die Freiwillige Feuerwehr Kirchohsen.

 

 

 

 

Zeitzeugen aus der Vergangenheit sind auch die Feuerwehrhelme, die Dieter Wortmann, der seine Ausbildung zum Feuerwehrmann 1956 bei der Freiwilligen Feuerwehr Hameln begann, nach Jahren sortiert in einem Regal aufbewahrt. Genauso wie die vielen Tragkraftspritzen, die unter der Dachschrägen stehen und alle genauestens beschrieben sind.

 

 

Darunter auch ein in unserer Gegend besonders seltenes Exemplar aus dem Jahr 1945 von der Auto-Union AG aus Chemnitz, die mit einem 3 Zylinder DKW Motor aus den 30er Jahren betrieben wird, wie er noch bis 1989 in der DDR gebaut wurde.

Im Feuerwehrmuseum lernt man auch, dass die Feuerwehr nicht immer rot war. Der gelernte Maschinenbauer Dieter Wortmann zeigt das in den Jahren 1933 bis 1945, als Feuerwehr und Polizei zusammen gehörten, die Fahrzeuge erst dunkelgrün waren, bis das Chromdioxid, das für die Farbherstellung benötigt wurde, ab Kriegsbeginn von der Wehrmacht beansprucht wurde und die Fahrzeuge dann in Ockergelb ausgeliefert wurden.

 

 

 

Ein Zimmer weiter warten Feuerlöscher aus allen Epochen, von der Sandbüchse über den Schaum- bis zum modernen Pulverlöscher, und Strahlrohre auf die Besucher.

 

 

Stolz ist Dieter Wortmann auf die ausgestellte Technik der alten Feuerwehreinsatzleitstelle in Hameln 

 

 

und die Feuermeldeanlage aus dem Jahr 1925.

 

 

Daneben finden sich alte Atemschutzgeräte, wie sie der Museumswart und –führer selbst noch bis Anfang der 1960er Jahre im Einsatz getragen hat.

 

 

In Vitrinen sind Funkgeräte und Alarmierungsgeräte aus den letzten Jahrzehnten ausgestellt und für die Liebhaber des Modellbaus gibt es eine ganze Miniaturflotte von Feuerwehrfahrzeugen zu sehen, wobei die Drehleitern natürlich nicht fehlen dürfen.

 

 

 

Für Gruppen macht Dieter Wortmann gerne Führungen durch das Museum und bittet dafür um Voranmeldungen. Ein lohnendes Ziel zum Beispiel für Fahrradtouren oder Betriebsausflüge.

Zu erreichen ist das Feuerwehrmuseum des Kreisfeuerwehrverbandes Hameln-Pyrmont per Mail oder direkt über Dieter Wortmann unter Tel. 05151 - 980002

 

 

 

 

 

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